Samstag, 27. Februar 2016

Im Atelier


Der bleierne Schatten
drückt mich hernieder.
Ein Wecker klingelt
seit Stunden
in meinem Ohr.
Was wartet?

Ich höre die Zeit
an deiner Brust versunken.
Die Uhr tickt,
es gibt kein Zurück.

Montag, 15. Februar 2016

gestern, 14.02.16


Was sind Flügel für den Himmel,
wenn dich der schwarze Grund noch jagt?
Valentin, kennst du es zu glauben,
ein Leuchten blende deine Augen,
fern an einem fremden Horizont,
der dir so vertraut, doch unbekannt?
Ich sage dir, ich bin ein armes Kind,
wie lange lief ich dem Licht so nach,
am Ende war ich tot und schwach,
und zerfressen, wie ich es nicht find'.
Jetzt liege in deinen Armen,
du singst mir einen süßes Lied.
Ich muss nicht mehr auf Frieden warten,
Vertrauen, das mich wiegt.

Mittwoch, 13. Januar 2016

Es tut mir leid


Es war viel zu laut,
Distanz zerbrach den Raum.
In der Stille war ein Klagen
und es lag auch eine Schuld.
Aus Ängsten gebaut -
ein Versuch, die Flucht zu wagen.
Am Ende bleibt der böse Traum
mit seiner zerstörenden Gewalt.
Die Sterne blicken nieder
und ihr Licht wirkt fahl.
Auf einmal ganz gefangen
im immer dunklen Tal.