Montag, 21. April 2014

Bis August...


Ich spiele und tanze,
gehe auf's Ganze,
schwebe wie auf Wolken,
nichts kann mich halten.
Aber wenn ich zu Boden schaue,
überkommt mich kaltes Grauen.
Wenn ich nicht springe, werde ich stürzen,
ganz egal, es geht nicht ohne Schmerzen.
Denn möcht ich mich auch dem Traum hingeben-
es ist vergeblich; denn es holt mich ein, das Leben.

Vierzeiler


Du nimmst mich bei der Hand
und lächelst mir zu.
Dann lässt du mich fallen
und wünscht mir selige Ruh.

Sonntag, 30. März 2014

Frühlingstag


Blass und leblos liegt die Welt,
unendlich weit der Himmel schwelgt
in den Träumen letzter Nacht,
um die man ihn zu schnell gebracht.

Als ob sie um etwas Fernes trauerte,
hüllt die Sonne sich in grauen Hang.
Und wo ist nur der wohl bekannte Klang,
der sonst den neuen Tag einläutete ?

Eine Flut, dem großen Eismeer gleich,
sich herniederwendet, droht dem Land.
Und die Blumen, grazil und bleich,
werden vom Regen abgebrannt.