Sonntag, 30. Dezember 2012

Das Entlein

Ein kleines Vöglein
kaum dem Ei entschlüpft,
betrachtete die große Welt.
Die Augen waren,
wie man es sich denken kann,
vor Staunen wohl geweitet.

Glücklich schien 's zu sein,
doch hat 's kein Kontakt geknüpft,
nur die Abneigung erfahren.

Es dauert noch an,
niemand, der Freude hier verbreitet
oder in schweren Zeiten zu mir hält.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Untergang

Kleines Mädchen, bist so schön,
bildhübsch bist du anzuseh`n.
Wie eine Sonne leuchtest du,
aber weißt du, meine Kleine,
alles muss zu Ende geh`n.

Nein, nicht weinen, meine Kleine,
du wirst strahlen mehr denn je,
du bist ach so wunderschön.
Ich bleib bei dir,
das versprech ich dir.
Psst! Bewahr doch nur die Ruh.

Dienstag, 20. November 2012

Zeiten

Dies ist ein abgeänderter Beginn eines Liedes, 
das ich für den Jugendgottesdienst schrieb.

So viele Tage sind vergangen,
So viele Blumen sind verblüht.
So viele Himmel wolkenverhangen,
So viele Blätter fortgeweht.

Und  Lichter werden entzündet,
sind aus Dunkelheit begründet.
Sie entflammen in unseren Herzen,
leuchten auf als flackernd Kerzen,
vorbereitend auf die Ankunft eines Jungen,
dem manches Wunder ist gelungen.